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Da nicht feststeht, aus welcher Sprache das Wort „Germane" stammt, ist seine Bedeutung ungewiss.
Da nicht feststeht, aus welcher Sprache das Wort „Germane" stammt, ist seine Bedeutung ungewiss.
Speerträger, wie lange behauptet wurde, heißt es nicht, denn das germanische Wort für Speer war nicht „ger", sondern „gaisoz".
Speerträger, wie lange behauptet wurde, heißt es nicht, denn das germanische Wort für Speer war nicht „ger", sondern „gaisoz".
Speerträger, wie lange behauptet wurde, heißt es nicht, denn das germanische Wort für Speer war nicht „ger", sondern „gaisoz".
Die Germanen gelten vielen als die ersten Deutschen.
Diese Gleichsetzung folgt einem Klischee, für das vor allem die deutschen Humanisten des 16. Jahrhunderts verantwortlich sind.
Diese Gleichsetzung folgt einem Klischee, für das vor allem die deutschen Humanisten des 16. Jahrhunderts verantwortlich sind.
Als sie die gerade wieder entdeckte lateinische Volksbeschreibung Germania lasen, die der römische Historiker Tacitus um 100 n. Chr. geschrieben hatte, ging ihnen ein Licht auf:
Als sie die gerade wieder entdeckte lateinische Volksbeschreibung Germania lasen, die der römische Historiker Tacitus um 100 n. Chr. geschrieben hatte, ging ihnen ein Licht auf:
Die kernigen Barbaren der Frühzeit, das mussten unsere Vorfahren sein!
Die gelehrten Herren irrten, denn bei den Germanen zur Zeit Cäsars handelte es sich um ein Volk aus vielen Stämmen - und eigentlich nicht einmal das.
Die gelehrten Herren irrten, denn bei den Germanen zur Zeit Cäsars handelte es sich um ein Volk aus vielen Stämmen - und eigentlich nicht einmal das.
Die gelehrten Herren irrten, denn bei den Germanen zur Zeit Cäsars handelte es sich um ein Volk aus vielen Stämmen - und eigentlich nicht einmal das.
Gemeinsam waren den Germanen die Sprache und eine ärmliche materielle Kultur, sie siedelten zwischen Rhein und Oder in Hütten aus Flechtwerk, Holz und Lehm.
Sie lebten davon, dass sie dem Boden Ernten abrungen.
Die Erträge waren selten ergiebig, wozu primitive landwirtschaftliche Methoden, eine von Wäldern und Sümpfen geprägte Natur mit einem rauen Klima und ständige Stammeskriege beitrugen.
Hungersnot trieb viele Germanen in die reicheren keltischen und römischen Gebiete im Westen und Süden.
Auf diese Weise entstand wohl auch der Name "Germanen", denn es waren längst keltisch gewordene Stämme am linken Niederrhein, die sich so nannten.
Die benachbarten Gallier griffen das Wort auf, und irgendwann wurde der Name für die Masse jener wilden Stämme verwendet, die weit im Osten lebten und immer wieder bedrohlich wurden.
Die benachbarten Gallier griffen das Wort auf, und irgendwann wurde der Name für die Masse jener wilden Stämme verwendet, die weit im Osten lebten und immer wieder bedrohlich wurden.
Die benachbarten Gallier griffen das Wort auf, und irgendwann wurde der Name für die Masse jener wilden Stämme verwendet, die weit im Osten lebten und immer wieder bedrohlich wurden.
Waren sich die Germanen wenigstens bestimmter verbindender Eigenarten bewusst?
Wenn ja, waren sie schnell bereit, sie über den Haufen zu werfen.
Die Ubier als Ureinwohner Kölns, die ursprünglich auf der rechten Rheinseite gesiedelt waren, wo es weniger zivilisiert zuging, gingen binnen kürzester Zeit im römischen Lebensstandard auf.
(Die Ubier als Ureinwohner Kölns, die ursprünglich auf der rechten Rheinseite gesiedelt waren, wo es weniger zivilisiert zuging, gingen binnen kürzester Zeit im römischen Lebensstandard auf.
Die Ubier als Ureinwohner Kölns, die ursprünglich auf der rechten Rheinseite gesiedelt waren, wo es weniger zivilisiert zuging, gingen binnen kürzester Zeit im römischen Lebensstandard auf.
Linksrheinisch, wo die Römer eine großzügige Stadtanlage aus dem Boden stampften, öffnete sich den Ubiern die neue Welt:
Sie fingen an, Latein zu sprechen und genossen die Zivilisation, doch die Masse der germanischen Völkerschaften verharrte in bescheidenem Waldmenschentum.